Rund um die Herz- und Gefäßgesundheit geht es beim Tag der offenen Tür in der Kardiologie am Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen am Freitag, 21. November, 14 bis 17 Uhr. Experten aus der Kardiologie stehen mit Rat und Tat bei Fragen zur Seite. Im Mittelpunkt stehen für die Gefäße wichtige Werte: Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin und Herzrhythmus. Es gibt individuelle Ernährungsberatung, einen gesunden Snack, Bewegungstipps, Vorträge, Austausch und jede Menge Infos rund ums Herz. Wie sehen die hochmodernen Katheterlabore von innen aus und wie funktionieren sie? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Das Team der Kardiologie stellt sich und die medizinische Bandbreite vor.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben die häufigste Todesursache in Deutschland. Laut dem aktuellen Deutschen Herzbericht sind Durchblutungsstörungen durch verengte Herzkranzgefäße weiterhin der Hauptgrund für tödliche Herzleiden. Unter dem Motto „Gesunde Gefäße – gesundes HERZ. Den Herzinfarkt vermeiden“ widmen sich die diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung im November der Koronaren Herzkrankheit (KHK) und dem Herzinfarkt. Deshalb beteiligt sich die Kardiologie des Elisabeth Krankenhauses Recklinghausen auch in diesem Jahr wieder mit einem Tag der offenen Tür am Freitag, 21. November.
Leider wird das Risiko der KHK oft unterschätzt – häufig erst erkannt, wenn es bereits zu einem Herzinfarkt gekommen ist. Nach erfolgreicher Behandlung fühlen sich viele Betroffene zwar gesund, vergessen aber, dass die KHK eine chronische Erkrankung ist, die eine dauerhafte Lebensstiländerung und konsequente Medikamenteneinnahme erfordert.
Ziel der Herzwochen ist es, das Bewusstsein für Ursachen, Risiken und Prävention der KHK zu stärken und über Möglichkeiten der Früherkennung und Behandlung zu informieren.
Reanimationstraining
„Herzstillstand - was tun?“ Die Antwort gibt es beim Medizinischen Mittwoch, 19. November, 16 Uhr, im Laien-Reanimationskurs in der Cafeteria des Elisabeth Krankenhauses. Wenn jede Minute zählt: Die Teilnehmer lernen, wie sie mit Herzdruckmassage und einem automatischen Defibrillator (AED), der in vielen öffentlichen Einrichtungen zu finden ist, Leben retten können. Oberarzt Firas Kafawi und sein Team aus der Kardiologie erklären zunächst die wichtigsten Eckdaten. Danach geht es an den praktischen Teil. Die Teilnehmer setzen das Gehörte in Übungen an Reanimationspuppen und dem AED um. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erwünscht: Tel. 02361/601-120.



