Herzschrittmachertherapie

Die Abteilung „Rhythmologie“ im Elisabeth Krankenhaus ist vertraut mit der Abklärung und Behandlung von unklaren Bewusstlosigkeiten, Herzrhythmusstörungen und der Herzschwäche.

Neben Ruhe- Belastungs- und Langzeit-EKG´s werden im Herzkatheterlabor elektrophysiologische Untersuchungen durchgeführt.
Die Einpflanzung von Ereignisrekordern dient  der weiterführenden Abklärung von unklaren Bewusstlosigkeiten.

Herzschrittmacher werden zur Behandlung von langsamen Herzrhythmusstörungen (z.B. AV-Blockierungen, kranker Sinusknoten) implantiert.

Zur Vermeidung des plötzlichen Herztodes durch gefährliche Herzrhythmusstörungen (z.B. Kammerflimmern) werden Defibrillatorschrittmacher eingesetzt.

Bei bestimmten Formen der Herzschwäche (mit komplettem Linksschenkelblock) finden spezielle Herzschrittmacher mit drei Sonden Anwendung (sog. Resynchronisationstherapie, „Dreikammerschrittmacher“). Diese Herzschrittmacher werden fast ausschließlich zusammen mit einer Defibrillatorfunktion implantiert.

Die Implantation von (biventrikulären) Defibrillatoren sowie von CCM-Schrittmachern führt das Team des Herzkatheterlabors in enger Zusammenarbeit mit der Anästhesieabteilung unseres Hauses sowie mit den Herstellerfirmen dieser hochentwickelten Geräte (z.B. Biotronik, Medtronic, SJM, Boston, Impulse) durch.

In den meisten Fällen werden die Funktionen der komplexen Schrittmacher bzw. auch die Patienten mit besonderen Herzrhythmusstörungen durch sogenanntes Telemonitoring in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kardiologen und den Herstellerfirmen laufend überwacht.

Oberärztin Dr. Claudia Daub

Verantwortliche Oberärztin und Ihre Ansprechpartnerin für Herzschrittmachertherapie