Information zu Coronavirus SARS-CoV-2

Corona-Infotelefon des Kreises Recklinghausen

Die Kreisverwaltung hat für Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Recklinghausen ein Infotelefon eingerichtet:

02361 / 53-2626

Es ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar sowie am Wochenende von 10 bis 14 Uhr.
Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Kreis: www.kreis-re.de

Wir bleiben für Sie da. Bleiben Sie bitte für uns zu Hause!

Übertragung

Das Corona-Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wird hauptsächlich durch Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten entstehen und eingeatmet werden, übertragen. Indirekt kann das Virus auch über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, übertragen werden. 

Symptome

Das Virus verursacht vor allem Infektionen der Atemwege. Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Corona-Virus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.


Verdachtsabklärung bei grippeähnlichen Symptomen

Wenn Sie grippeähnliche Symptome haben und in den letzten 14 Tagen in einem der laut Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiete waren oder in dieser Zeit Kontakt zu einer anderen infizierten Person hatten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt/Hausärztin. Gehen Sie nicht ohne vorherige Ankündigung zum Hausarzt oder ins Krankenhaus, um niemanden im Wartezimmer einer Praxis oder einer Klinik anzustecken. Weisen Sie in dem Telefonat auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort oder den Kontakt zu einer infizierten Person hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Das Aufsuchen der Praxis oder eines Krankenhauses wäre nach Rücksprache mit dem Arzt gegebenenfalls der zweite Schritt.

Wichtig ist: Nicht jeder Patient mit Symptomen einer Erkältung oder Grippe ist an dem Corona-Virus erkrankt!

Wenn Sie keine grippeähnlichen Symptome haben, sich aber dennoch Sorgen machen, sich infiziert zu haben, informieren Sie sich zunächst auf den oben genannten Internetseite. Antworten auf häufige Fragen finden Sie auch in dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

 

Neue Besucherregelung ab dem 25. Mai 2020

Das Elisabeth Krankenhaus hebt ab dem 25. Mai die aufgrund des Corona-Virus im März von der Regierung verhängten Besuchssperre auf. Dennoch sind Besuche nur mit deutlichen Einschränkungen und unter Auflagen möglich.

Es gilt: 1 Besucher pro Patient eine Stunde am Tag!

Besuchszeiten: täglich zwischen 14 bis 18 Uhr

Benutzen Sie unbedingt den Haupteingang (über Auf der Jungfernheide). Jeder Besucher muss beim Betreten des Krankenhauses seine persönlichen Kontaktdaten hinterlassen. Hierdurch wird gewährleistet, dass Infektionsketten auch nach einigen Tagen zu verfolgen sind. Besucher mit Symptomen dürfen das Haus nicht betreten. Auch Kindern unter 16 Jahren kann kein Zutritt gewährt werden. Wir bitten Angehörige von Kurzliegern, von einem Besuch abzusehen. Ein Besuch ist ab dem 4. Tag möglich.

Pro Patientenzimmer ist nur ein Besucher zeitgleich erlaubt.

Bitte beachten Sie, dass es durch die besonderen Maßnahmen zu Wartezeiten vor den Eingängen kommen kann.

„Wir sind froh, unseren Patienten den Kontakt zu ihren Angehörigen wieder ermöglichen zu können, bleiben aber dennoch vorsichtig. Der Schutz von Patienten und Mitarbeitern hat höchste Priorität“, sagt Geschäftsführerin Ulrike Much.

 

Folgende Hygienemaßnahmen sind unbedingt zu beachten:

-Eine Mund- und Nasenmaske ist während des kompletten Aufenthalts im Krankenhaus zu tragen.

-Halten Sie mindestens 1,5m Abstand.

-Niesen und husten Sie weggedreht in Ihre Armbeuge.

-Fassen Sie sich möglichst nicht ins Gesicht.

-Waschen Sie sich regelmäßig die Hände für mindestens 20 Sekunden.

Screening-Bogen vorab herunterladen

Den Screening-Bogen für Besucher können Sie auch vorab ausdrucken, ausfüllen und mitbringen, dadurch verkürzt sich die Wartezeit am Eingang.

Screening-Bogen

Ist das Elisabeth Krankenhaus auf die Behandlung von Patienten mit SARS-CoV-2 vorbereitet?

Gemäß den deutschlandweit gültigen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes wurden im Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen die erforderlichen Vorbereitungen getroffen, um Patienten, die sich möglicherweise infiziert haben, sachgerecht und schnellstmöglich zu diagnostizieren und gegebenenfalls zu behandeln. Im Bedarfsfall würden zudem spezielle Desinfektions- und Isolierungsmaßnahmen getroffen, die zusätzlichen Schutz vor einer Weiterverbreitung des Virus geben. 
Das Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen steht in engem Kontakt mit dem Kompetenzzentrum für Mikrobiologie und Hygiene. Das Zentrum ist umfassend ausgestattet und verfügt u.a. über ein Speziallabor, in dem das Corona-Virus in kurzer Zeit nachgewiesen werden kann.