Information zu Coronavirus SARS-CoV-2

Besuchersperre ab 13. Oktober 2020

Der Kreis Recklinghausen die kritische Marke von 50 Neuinfizierten pro Woche auf 100.000 Einwohner am 10. Oktober 2020 überschritten und wurde somit vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen. Der Kreis ist deshalb gezwungen, Maßnahmen zur Eindämmung der Neuinfektionen zu treffen. Diese betreffen auch die Krankenhäuser im Kreis Recklinghausen.

Grundsätzlich sind Besuche ab sofort bei stationären Patienten nicht zulässig.

In dringenden Fällen können individuelle Ausnahmeregelungen im Sinne der Verordnung in Absprache mit dem Stationsteam und den behandelnden Ärzten getroffen werden. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an die Pforte (02361/601-0). Kein Zutritt für Kinder unter 16 Jahren.

Die komplette, aktuelle Verordnung des Kreises Recklinghausen sowie weitere Infos finden Sie hier: www.kreis-re.de/corona


Wir danken für Ihr Verständnis!

Corona-Infotelefon des Kreises Recklinghausen

Die Kreisverwaltung hat für Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Recklinghausen ein Infotelefon eingerichtet:

02361 / 53-2626

Die aktuellen Zeiten des Infotelefons sowie Zahlen, Statistiken, Verordnungen und Handlungsempfehlungen erhalten Sie auf der Corona-Seite des Kreises Recklinghausen: www.kreis-re.de/corona

Wir bleiben für Sie da. Bleiben Sie bitte für uns zu Hause!

Übertragung

Das Corona-Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wird hauptsächlich durch Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten entstehen und eingeatmet werden, übertragen. Indirekt kann das Virus auch über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, übertragen werden. 

Symptome

Das Virus verursacht vor allem Infektionen der Atemwege. Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Corona-Virus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.


Verdachtsabklärung bei grippeähnlichen Symptomen

Wenn Sie grippeähnliche Symptome haben und in den letzten 14 Tagen in einem der laut Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiete waren oder in dieser Zeit Kontakt zu einer anderen infizierten Person hatten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt/Hausärztin. Gehen Sie nicht ohne vorherige Ankündigung zum Hausarzt oder ins Krankenhaus, um niemanden im Wartezimmer einer Praxis oder einer Klinik anzustecken. Weisen Sie in dem Telefonat auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort oder den Kontakt zu einer infizierten Person hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Das Aufsuchen der Praxis oder eines Krankenhauses wäre nach Rücksprache mit dem Arzt gegebenenfalls der zweite Schritt.

Wichtig ist: Nicht jeder Patient mit Symptomen einer Erkältung oder Grippe ist an dem Corona-Virus erkrankt!

Wenn Sie keine grippeähnlichen Symptome haben, sich aber dennoch Sorgen machen, sich infiziert zu haben, informieren Sie sich zunächst auf den oben genannten Internetseite. Antworten auf häufige Fragen finden Sie auch in dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

 

Ist das Elisabeth Krankenhaus auf die Behandlung von Patienten mit SARS-CoV-2 vorbereitet?

Gemäß den deutschlandweit gültigen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes wurden im Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen die erforderlichen Vorbereitungen getroffen, um Patienten, die sich möglicherweise infiziert haben, sachgerecht und schnellstmöglich zu diagnostizieren und gegebenenfalls zu behandeln. Im Bedarfsfall würden zudem spezielle Desinfektions- und Isolierungsmaßnahmen getroffen, die zusätzlichen Schutz vor einer Weiterverbreitung des Virus geben. 
Das Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen steht in engem Kontakt mit dem Kompetenzzentrum für Mikrobiologie und Hygiene. Das Zentrum ist umfassend ausgestattet und verfügt u.a. über ein Speziallabor, in dem das Corona-Virus in kurzer Zeit nachgewiesen werden kann.