Schwerpunkte
Behandlung von Bewegungsstörungen
Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung ist die Behandlung von Gang- und Bewegungsstörungen, hier insbesondere der Parkinson’schen Krankheit sowie verschiedener Tremorerkrankungen, worunter das „Zittern“ des Körpers verstanden wird. Auch die Bewegungsunruhe der Beine in der Nacht, das so genannte Restless-legs-Syndrom, ist ein Schwerpunkt der Abteilung.
Die weiteren stationären Behandlungsmöglichkeiten der Patienten erstrecken sich auf Krankheitsbilder wie Infektionen und Entzündungen des Nervensystems, epileptischen Anfälle, Bewusstseinsstörungen, Schwindel, Gangstörungen, Ischiasleiden, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Muskelerkrankungen, Schluckstörungen oder chronische Schmerzen. Dabei zeigen gerade Schwindelsymptome die unterschiedlichsten Krankheitsursachen. Sämtliche modernen Untersuchungen stehen hierbei zur Verfügung.
Parkinson und Demenz
Neben den rein körperlichen Krankheiten werden insbesondere Hirnabbauprozesse im Alter diagnostiziert und behandelt. Ein wesentlicher Punkt hierbei ist die genaue Diagnose der Art des Hirnabbauprozesses, um eine ursächliche und damit heilende Behandlungsmöglichkeit nicht zu übersehen. Hier erfolgt neben den diagnostischen Maßnahmen eine individuelle neuropsychologische Behandlung und Diagnostik anhand standardisierter psychometrischer Testverfahren, die durch computergestützte Diagnostik und Therapien ergänzt werden kann.
Die Alzheimer Erkrankung sowie andere Demenzformen gehören ebenfalls zu diesen Erkrankungen. Hier sind besonders Unruhezustände zusätzlich zur Diagnostik behandlungsbedürftig, wo dann eine differenzierte Therapie mit Psychopharmaka notwendig wird um eine maximale Selbstständigkeit und minimale Beruhigung ausgewogen zu kombinieren.
Unterstützung durch Psychotherapeuten
Durch den höheren Anteil älterer Menschen an der Gesellschaft ist auch ein Bedarf zur Behandlung zusätzlich aufgetretener seelischer Krankheiten im Alter entstanden, die in der Abteilung durch die psychiatrischen Fachärzte behandelt werden können.
Neben den medizinischen Untersuchungen und der medikamentösen Behandlung wird der Genesungsprozess durch ein multiprofessionelles Therapeutenteam, bestehend aus Krankengymnasten, Sprachtherapeuten, Ergotherapeuten sowie eines Neuropsychologen unterstützt. Eine Beratung der Schlaganfallpatienten und deren Angehörigen erfolgt durch Ärzte, Therapeuten und Sozialarbeiter nach Terminvereinbarung oder aber im Visitenrahmen.


